Reform des LIBOR und der Referenzzinssätze

Aufsichtsbehörden und Industrieverbände haben neue Referenzzinssätze vorgeschlagen und vereinbart, um LIBOR-Sätze zu ersetzen, die voraussichtlich ab Ende 2021 nicht mehr veröffentlicht oder unterstützt werden. Diese neuen risikofreien Zinssätze werden über alle Branchen hinweg gelten, die zinsgebundene Produkte nutzen oder in sie investieren, und einen umfassenden Satz von Finanzinstrumenten einschliesslich festverzinslicher Wertpapiere, Kredite und Derivate betreffen.

Der Übergang zu diesen neuen Zinssätzen wird von den Institutionen erhebliche Anstrengungen erfordern, um die Auswirkungen auf Geschäftsaktivitäten, Kundeninteraktionen, Kontrollprozesse, Systeme, das Risikomanagement und die finanzielle Performance anzugehen.  Die Organisationen müssen jetzt damit beginnen, den Übergang vorzubereiten und durchzuführen.

Das etablierte weltweite PwC-Netzwerk von Spezialisten versteht wichtige von LIBOR betroffene Geschäftsbereiche wie:

  • Kapitalmärkte
  • Geschäftskredite
  • Retail Banking und Vermögensverwaltung
  • Investmentmanagement
  • Versicherungen
  • Marktinfrastruktur
  • Corporate Treasury

Wir arbeiten mit Ihnen zusammen, um Unterstützung während der gesamten Übergangsphase zu bieten, beginnend mit Mobilisierung und Governance, Folgenabschätzung, Definition von Sanierungsabläufen, Vertragsmanagement und -sanierung, Kundenkontakt, System- und Prozessveränderungen, Risiko- und Bewertungsmodelländerungen und der Verwaltung der damit verbundenen steuerlichen und buchhalterischen Auswirkungen.
 

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Erkenntnisse

Sind das die die letzten Tage des LIBOR?

Wir stellen einige der zahlreichen Herausforderungen vor, die es zu bewältigen gilt, da die Zukunft des LIBOR nach wie vor ungewiss ist und der Weg zu alternativen Benchmarks Fortschritte macht.

LIBOR Reform – Sind Sie bereit?

Die Einstellung von LIBOR wäre ein Paradigmenwechsel in der Finanzindustrie, der sich auf die gesamte Wertschöpfungskette der Banken vom Kundengeschäft über das Treasury bis zum Handel auswirken würde. Die Marktteilnehmer sollten sich frühzeitig auf bevorstehende Veränderungen einstellen, um vorbereitet zu sein und von den neuen Rahmenbedingungen zu profitieren.

Vier Schlüsselfragen

  • Ist dies das Ende des LIBOR?
  • Was wird den LIBOR ersetzen?
  • Welche Auswirkungen hat die neue EU-Benchmark-Verordnung (BMR) auf den LIBOR?
  • Was sollten Unternehmen jetzt tun, um sich auf den LIBOR-Ersatz vorzubereiten?

Über Banken hinaus: Praktische Überlegungen für Corporate Treasurer

Angesichts der Tatsache, dass die Preisfestsetzung für viele Finanzinstrumente an den LIBOR gebunden ist, werden die bevorstehenden Änderungen erhebliche Auswirkungen auf die Corporate Treasurer haben. Erfahren Sie mehr über die wichtigsten Probleme, die es zu kontrollieren gilt.

Kontakt

Georg Ogrinz

Georg Ogrinz

Partner, Leiter Banking Consulting, PwC Austria

Tel: +43 676 833 776 73

Christian Köllich

Christian Köllich

Director, PwC Austria

Tel: +43 699 163 052 60

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